Motorräder

30. Internationale Motorrad-Veteranen-Rallye mit Münsterland-Trophy

Jedes Jahr zu Pfingsten gibt es für Liebhaber historischer Motorräder nur ein Ziel: Ibbenbüren. Hier findet Europas größtes Motorrad-Veteranen-Treffen statt - 2010 Bereits zum 30. Mal und zwar vom  21. - 24. Mai. Mehrere hundert Zwei- und Dreiräder bis zum Baujahr 1939 werden zu bewundern sein. Das ist mehr, als die meisten Motorrad-Museen zu bieten haben. Und es gibt noch einen entscheidenden Unterschied: 

In  Ibbenbüren stehen die Oldtimer nicht einfach nur herum, sie werden gefahren. Die Motoren laufen mehr oder weniger rund, teilweise ist jeder einzelne Takt hörbar. Kurzausfahrten sowie eine längere Tour am Pfingstsonntag mit Gleichmäßigkeitsprüfungen im schönen Münsterland warten auf die Fahrer. Ein riesiges Fahrerlager steht am Ibbenbürener Sportzentrum Ost den Teilnehmern zur Verfügung. Hier wird an allen Ecken und Enden gefachsimpelt - auch mit den zahlreichen Besuchern von nah und fern. Denn  das Fahrerlager steht allen offen, ohne zusätzlichen Eintritt.

Ein besonderer Höhepunkt dürfte erneut die Gleichmäßigkeitsprüfung am Samstag, 22. Mai 2010, werden.  Auf der 400-Meter-Aschenbahn im Stadion Ost beginnt dieser Teil der Veranstaltung um 15.30 Uhr. Hier müssen die Fahrer fünf Runden absolvieren und dabei eine vorgegebene Geschwindigkeit möglichst exakt einhalten. Die Zuschauer können auf der Tribüne das Geschehen hautnah verfolgen und anschließend vielleicht einen ausgiebigen Rundgang durch das Fahrerlager machen. 

 

Einen ersten Eindruck vermitteln die unten stehenden Berichte und die Bildergalerien aus den Vorjahren.

 

Ausschreibung 

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Ausschreibung 2010

 

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The Invitation 2010 in English will probably be avialable in  february 2010

 

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29. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye 2009

Schweizer Rolf Steiner gewinnt Veteranenrallye

Zum ersten Mal hat ein Schweizer die Internationale Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye gewonnen. Bei der 29. Auflage von „Europas größtem rollenden Motorradmuseum“ konnten die Veranstalter vom Automobilclub Ibbenbüren Rolf Steiner aus Lupfig im Kanton Aargau den Siegerkranz umhängen. Der 50-Jährige, der mit einer Moser de Luxe, Baujahr 1933, unterwegs war, startete bereits zum achten Mal in Ibbenbüren. Auf Rang 2 landete Rüdiger Jung aus Tettau in Brandenburg mit seiner Triumph B 200 von 1938 vor Burkhard Pollmüller aus Gütersloh auf einer NSU 301T, Baujahr 1929. Insgesamt nahmen an der Rallye rund 350 historische Motorräder teil. Sie fuhren auf zwei Strecken mit 37 und 92 Kilometer Länge durch das Tecklenburger Land. > mehr > Ausfahrt  

Acht Zylinder holen Mannschaftswertung

Die große Schiffsglocke - Wanderpokal für die Mannschaftswertung bei der Motorrad-Veteranen-Rallye - bleibt für ein Jahr in der unmittelbaren Umgebung Ibbenbürens (die meiste Zeit zumindest). Sie wurde nämlich von der Mannschaft "Acht Zylinder" gewonnen, die sich gegen neun weitere Teams mit nur 18,170 Punkten durchsetzen konnte. Zwar kommt Mannschaftskapitän Lothar Klenner mit seiner Wanderer, Baujahr 1920, aus Langenhagen bei Hannover, sein Team aus Albert Teeken (Mettingen, D-Rad 0/4 Gespann, Baujahr 1925), Reinhold Grönemann (Osnabrück, Wanderer Typ H, Baujahr 1926) und Ulrich Harte (Ibbenbüren, Fisker & Nielsen Nimbus L, Baujahr 1935) hatte eindeutig ein Heimspiel. Das gilt auch für den Kapitän von Ulmarama, das mit 18,353 Punkten den zweiten Platz belegte: Markus Grafe mit seiner Wanderer, Baujahr 1918, kommt aus Westerkappeln. Ihm zur Seite standen (oder besser fuhren) Martin Bötte, (Bad Karlshafen, DKW E 250, Baujahr 1927) und Ulrich Buhmann (Beverungen, BMW R4, Baujahr 1934). Den vierten Mann, Rainer Baldus aus Münster (Wanderer, Baujahr 1927) hatte Captain Grafe zu spät genannt - am Ergebnis hätte es nichts geändert. Der Mannschaftsname Ulmarama setzt sich aus den ersten beiden Buchstaben der Vornamen der Teammitglieder zusammen. Erfreulicherweise war erstmals seit Jahren mit dem Team van Boerdonk wieder eine Mannschaft aus den Niederlanden am Start. Henk Heman (Warmenhuizen, Cleveland USA, Baujahr 1921), Gerard Luten (Akersloot, BSA, Baujahr 1926), Anne Achtien (Bontedbok, Harley Davidson, Baujahr 1936) und Toom von Boerdonk (Tilburg, Norton Big Four, Baujahr 1939) belegten prompt den dritten Platz. >Mannschaft 

Viggo für ein Jahr beim Ehepaar Blake in Großbritannien zuhause

Sie ist die große alte Dame des Veteranensports: Shirley Blake aus Poole Dorset an der Südküste Großbritanniens. Die inzwischen 77-jährige Lady und ihr Mann Kenneth (78) wurden auf der Ibbenbürener Veteranen-Rallye mit dem "Viggo" ausgezeichnet. Der Viggo wurde 1992 gestiftet. Er erinnert an den Dänen Viggo Thomadsen, Gründungsmitglied des Danmarks Veteran Motorcykleclub und bis zu seinem Tod 1992 Mitglied des Veteranen-Fahrzeugverbandes (VFV). Er wird Frauen und Männer verliehen, die sich besonders um den Veteranen-Sport verdient gemacht und für Andere eingesetzt haben. Vorjahrespreisträger Helmut Hoffrogge - dem allein die Wahl seines Nachfolgers zustand - wählte das Ehepaar Blake, weil es den Veteranensport vortrefflich verkörpert. Selbst im gesegneten Alter von fast 80 Jahren sind die beiden mit ihren wunderschönen historischen Motorrädern (Shirley diesmal in Ibbenbüren auf einer Cotton TT, Baujahr 1926, und Ken mit einer Douglas DV 60, Baujahr 1945) auch außerhalb des eigenen Landes bei Veteranenrallyes unterwegs. Jahrelang machte Shirley Blake bei der Ibbenbürener Rallye - die sie und ihr Mann inzwischen 16 Mal gefahren sind - einen Abstecher zu einem Ibbenbürener Altenheim und besuchte trotz der Sprachschwierigkeiten dort Senioren, die das gleiche Alter hatten wie ihr Motorrad. 

Kurt Harries im Gleichmäßigkeitslauf ganz vorne

Pfingsten ohne Ibbenbüren - das geht nicht. Dachte sich Kurt Harries aus Syke-Wachtendorf bei Bremen. Obwohl er am Pfingstsamstag abends für seinen Arbeitgeber Bereitschaft hatte, nannte er für seine 16. Ibbenbürener Veteranenrallye. Kleine Ausfahrt am Samstag, dann noch der Gleichmäßigkeitslauf am Nachmittag im Stadion Ost. Als beides vorbei war, lud Kurt Harries seine wunderschöne Vindec Spezial, Baujahr 1912, auf und fuhr nach Hause zurück, um rechtzeitig seinen Dienst antreten zu können. Damit fehlte er bei der abendlichen Siegerehrung für den Gleichmäßigkeitslauf. Völlig überrascht war er später am Telefon als er erfuhr, dass er mit einer Abweichung von gerade einmal 0,43 Sekunden den Gleichmäßigkeitslauf gewonnen hatte. Zweiter wurde Günter Henrici aus Kitzingen mit einer DKW, Baujahr 1926. Seine Abweichung betrug ebenfalls unglaubliche 0,77 Sekunden. Den dritten Rang belegte Siegfried Quenzel aus Rheinberg mit einer DKW Luxus von 1930. Er verpasste die Idealzeit um immer noch sehr gute 3,36 Sekunden. >Gleichmäßigkeitslauf  

 

Berichte im Vorfeld der Veteranen-Rallye 2009

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Große Ausfahrt führt nach Recke Espel

Die Klinkerwerke in Recke-Espel sind Ort der Mittagsrast bei der Großen Ausfahrt der 29. Motorrad-Veteranen-Rallye. Die Ausfahrt beginnt um 10 Uhr im Stadion Ost in Ibbenbüren, und führt zunächst nach Püsselbüren. Hier wird das erste Fahrzeug gegen 10.23 Uhr ankommen. Weiter geht es über Hopsten (ab 10.41 Uhr) und Halverde (ab 10.55 Uhr) nach Espel, wo das erste Motorrad nach Berechnungen der Rallyeleitung um 11.26 Uhr eintreffen wird. Geplant ist eine einstündige Mittagsrast. Ab 12.26 Uhr machen sich die Teilnehmer wieder auf den Rückweg nach Ibbenbüren. In Mettingen wird der erste Oldie um 12.33 Uhr erwartet. Westerkappeln soll ab 12.50 Uhr durchfahren werden. Über Ledde (ab 13.15 Uhr) geht es dann zum Motorradmuseum Ibbenbüren, wo eine halbstündige Pause vorgesehen ist, damit sich die Teilnehmer ein wenig im Museum umschauen können. Anschließend haben sie nur noch 2,71 Kilometer vor sich und erreichen dann ab 14.03 Uhr das Stadion-Ost. Zeitliche Abweichungen kann es jedoch geben, schließlich sind hier betagte Motorräder unterwegs und keine modernen Maschinen. Zwischen dem ersten und letzen Veteranen können mehr als zwei Stunden liegen.

Programmheft 2009: Geschichten und Informationen auf 40 Seiten

In gänzlich neuer Optik präsentiert sich die Titelseite des Programmheftes zur 29. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye. Nachdem durchgängig seit 1995 (zunächst in schwarzweiß) die Zeichnung des Künstlers Walter H. Groß die Titelseite geziert hat, haben wir diesmal dem neuen Magazincharakter Rechnung getragen und ein ganz anderes Motiv gewählt. Es zeigt Bernd Rückl mit seiner "neuen" BMW R23, Baujahr 1939, die er nach einem entsprechenden Hinweis im Programmheft 2008 in Bayern gekauft hat, und mit der er erstmals an der Ibbenbürener Veteranenrallye teilnimmt. Sehr witzig ist die Geschichte "8,79 Meter Veteranenrallye". Was sich dahinter verbirgt, wird aber nicht verraten. Interessant ist auch die Geschichte der Schweizer Motorradmarke Moser. Wer nicht zur diesjährigen Veteranenrallye kommen kann, das Heft aber dennoch gerne lesen möchte, kann es für 5 Euro inkl. Versandkosten unter amc@gm-press.de bestellen.   

Startnummern sind vergeben: Vorjahressieger Arndt Ehlers hat die 1

Der kleine Teddy auf dem Bild links war 2008 Beifahrer bei Oliver Maug aus Ibbenbüren auf seiner Alba-Stettin von 1923. Wenn das Plüschtier auch in diesem Jahr wieder dabei ist, dann sind die beiden mit der Startnummer 55 unterwegs. Die Rallyeleitung hat nämlich nach Ende der offiziellen Nennfrist die Startnummern vergeben. Dabei gebührt die Nr. 1 - unabhängig vom Baujahr - dem Vorjahressieger Arndt Ehlers aus Braunschweig, der mit einem D-Rad R 9 von 1929 genannt hat. Die Nennbestätigungen sind inzwischen verschickt, wer zu Beginn der 21. Kalenderwoche noch keine bekommen hat, sollte sich bei Hans Schmidt oder unter info@amc-ibb.de melden. Nachnennungen sind noch möglich, wobei die Teilnehmer dann am Ende des Feldes starten müssen, denn freigehaltene Startnummernbereiche gibt es nicht, allenfalls werden nach eventuellen Absagen einzelne Nummern aufgefüllt, wenn es vom Baujahr her passt. Wer mit dabei ist, kann man der Startliste entnehmen. Die exakten Startzeiten sind allen Teilnehmern mit der Nennbestätigung mitgeteilt worden. 

Gemeinsame Ausfahrt in der Klasse 14 möglich

Immer wieder wird an die Rallyeleitung der Wunsch herangetragen, als Club oder Familie gemeinsam die Ausfahrten der Motorrad-Veteranen-Rallye unternehmen zu können. Durch die konsequente Vergabe der Startnummern nach Baujahr sei das gar nicht mehr möglich, glauben viele.  Aber: Es gibt - ganz neu - die Klasse 14. Für Veteranenfreunde, denen das gesellige Fahren wichtiger ist als die Jagd nach Pokalen, die meist nur als Staubfänger im Regal stehen. In dieser Klasse erhalten die Teilnehmer unabhängig vom Alter der Motorräder direkt aufeinander folgende Startnummern und können alle gemeinsam fahren. Durch die Gleichmäßigkeitsprüfungen rollen sie einfach durch und können auch hier ganz entspannt bleiben - es erfolgt keine Zeitwertung. Dadurch können sie natürlich auch nicht die Rallye gewinnen. Weil es in der Klasse 14 keine Pokale gibt, beträgt das Nenngeld hier nur 48 € statt sonst 55 €. Wer dagegen in Wertung fährt - und da bittet die Rallyeleitung um Verständnis - kann nicht als Gruppe unterwegs sein. Dies ist im Sinne eines fairen Wettbewerbes: Es kann nicht sein, dass eine ganze Gruppe in den Gleichmäßigkeitsprüfungen vorne liegt, nur weil in ihren Reihen ein guter Gleichmäßigkeitsfahrer mitfährt.

Nennbestätigungen werden in Kürze verschickt

Nur noch wenige Tage bis zum Nennungsschluss für die 29. Internationale Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye: Am Dienstag, 12. Mai,  werden die Startnummern vergeben und die Nennbestätigung verschickt. Zwar seien auch nach diesem Datum noch Anmeldungen möglich, solange die Maximalzahl von 400 Teilnehmern nicht erreicht sei, erläutert Fahrtleiter Hans Schmidt. "Es ist aber ein Gebot der Fairness, dass Fahrer, die sich zum Teil schon 2008 oder im Januar 2009 angemeldet haben, früh mit ihrer Nennbestätigung die Startnummern und die Startzeiten mitgeteilt bekommen", so Schmidt. Auch der Druck des Programmheftes und der Bordkarten  und die Bestellung von Rallyeschildern bedürften eines gewissen Vorlaufes, führt Schmidt nur einige Bespiele aus dem umfangreichen Katalog der Vorbereitungen auf. Also: Wer noch nicht genannt hat, sollte dies schnell nachholen. Gerade mit alten Motorrädern kann sonst eine niedrige Startnummer nicht mehr garantiert werden. 

Veteranenrallye ist erneut ein Treffen der Hundertjährigen

Die Spannung steigt, die Zahl der Wochen bis zum 29. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Treffen ist inzwischen einstellig. Täglich kommen bei Rallyeleiter Hans Schmidt Nennungen an und erneut sind wieder sehr viele sehr alte Motorräder darunter. Bislang neun Maschinen gehören zum Club der Hundertjährigen, da sie vor 1910 gebaut wurden. Die Fahrer können da natürlich nicht mithalten, aber es haben sich schon sechs Veteranenfreunde angemeldet, die bei allen bisherigen 28 Ibbenbürener Rallyes dabei waren. Der bislang älteste Teilnehmer, der sich für die 29. Rallye angemeldet hat, ist 81 Jahre alt, der jüngste 15 Jahre. Die Befürchtung aus dem Vorjahr, die Rallye könne zu einer Nachkriegsveranstaltung verkümmern, ist unbegründet. Bislang nur 15 der angemeldeten Motorräder wurden nach dem Krieg gebaut - fünf davon zählen zur Jugendklasse, und die gab es vorher auch schon. Hier die vorläufige Nennliste mit Stand 5. Mai 2009.  

Neues Plakat zur Motorrad-Veteranen-Rallye
Mit einem neuen Plakat im Format DIN-A2 wird die Motorrad-Veteranen-Rallye 2009 beworben. Mittelpunkt und damit optischer Blickfang ist wieder der vom Künstler Walter H. Groß farbig gestaltete Veteranenfahrer.
Erstmals wurde das Plakat mit einem gelben Hintergrund unterlegt, ein Layout, das auf vielen Publikationen des Dachverbandes ADAC zu finden ist. Vereinsmitglieder, die das Poster in Geschäftslokalen, Gaststätten o.ä. aufhängen wollen, können es bei Paul Burghardt bekommen. Eventuelle Restbestände werden auf dem Motorrad-Veteranen-Treffen im Nennbüro zum symbolischen Preis von 2 Euro verkauft - für Veteranenfreunde sicherlich ein Hingucker im heimischen Partykeller. Wer sich zuvor ein Plakat reservieren lassen will (3 Euro inkl. Plakat), kann einfach eine Mail an info@amc-ibb.de schicken.  
IBAN-Nummer auf dem Nennformular ist unvollständig

Das vereinte Europa macht es möglich: Überweisungen innerhalb Europas dürfen seit einigen Jahren nicht teurer sein als im Inland. "Prima" haben wir uns gesagt, "dann können unsere ausländischen Teilnehmer ja auch direkt bei der Anmeldung ihr Nenngeld überweisen". Das wird die Wartezeiten im Nennbüro enorm verkürzen. Doch leider gibt es für die Überweisung eine fürchterlich lange Buchstaben- und Ziffernfolge, hinter der sich unter anderem Bankleitzahl und Kontonummer verbergen. Prompt hat der Computer auf dem Nennformular (und nur dort) einen Teil der so genannten IBAN-Nummer gefressen. Und keiner hat´s gemerkt. Schwacher Trost: Die Nummer war so verstümmelt, dass damit gar keine Auslandsüberweisung möglich war. Niemand muss also Angst haben, dass sein Geld nicht angekommen ist, denn in der Ausschreibung und im Flyer ist die IBAN richtig. Überweisungen innerhalb Deutschlands sind nicht betroffen. Wir bitten unsere ausländischen Freunde um Entschuldigung. Wer jetzt im Internet das Nennformular herunterlädt, hat die richtige Fassung. Auch nach 28 Jahren Motorrad-Veteranen-Treffen gibt es immer noch was, das nicht perfekt läuft. Aber das ist zum Glück  - trotz Computer - menschlich.  

Ausschreibung leicht geändert: Eigene Klasse für die Ü100

Sie sind die absoluten Höhepunkte einer jeden Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye: Die über-hundert-jährigen Motorräder - kurz Ü100 genannt. Davon waren Pfingsten 2008 immerhin 13 in Ibbenbüren zu sehen, so wie die Zedel von 1907 (Foto links). Ihnen wurde die im Dezember veröffentlichte Ausschreibung nicht hundertprozentig (feines Wortspiel) gerecht, die die Klasse 1 in Anlehnung an die Regeln des Oldtimer-Weltverbandes FIVA auf 1904 beschränkte. Daher hat die Rallyeleitung jetzt die Klassen 1 und 2 neu festgelegt. In der Klasse 1 starten Motorräder bis Baujahr 1908 (damit es auch wirklich nur hundertjährige und keine 99,5-jährigen sind). Zweite Bedingung: Sie müssen Riemenantrieb haben und dürfen kein Getriebe besitzen. Alle anderen Motorräder bis Baujahr 1918 - also auch Hundertjährige mit Kettenantrieb oder Getriebe, falls es sie überhaupt gibt - fahren in der Klasse 2. 

29. Motorrad-Veteranen-Rallye: Neue Klasse ganz ohne Wertung
Die Tradition bewahren und doch offen für Neues sein: Das ist seit jeher die Leitlinie für das Organisationsteam der Internationalen Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye. Und so wird es 2009 bei der 29. Auflage von Europas größtem Motorrad-Veteranen-Treffen erstmals die Klasse 14 geben - ganz ohne Wertung, und damit auch ohne Pokale. Sie ist in erster Linie für Familien - aber auch für Clubs oder Einzelteilnehmer - gedacht, die gemeinsam nur eine Ausfahrt auf ihren historischen Motorrädern im wunderschönen Münsterland machen wollen. Ganz ohne den "Stress" von Gleichmäßigkeitsprüfungen. An den Gesamtzeitplan sind natürlich auch sie gebunden, sonst ist eine Ausfahrt mit bis zu 400 Maschinen nicht möglich. Der AMC hat noch vor Weihnachten über 850 Einladungen an die Teilnehmer der vergangenen Jahre verschickt. Dazu hat der Club jetzt die offizielle Ausschreibung veröffentlicht. Auch das Nennformular für 2009 kann bereits heruntergeladen und bequem am Computer ausgefüllt werden. Neu ist ein zwölfseitiger Flyer, der alle wesentlichen  Passagen der Ausschreibung enthält und in ansprechender Form auf Messen für die Veteranen-Rallye werben soll.  

 

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 28. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye 2008

Bildergalerien in den regionalen Zeitungen

Es wurde fotografiert, bis die Speicherchips voll waren. Mal eben schnell zum Motorrad-Veteranen-Treffen fahren, schnell zwei bis drei Fotos schießen und dann schnell zurück in die Redaktion - das geht bei der Vielzahl von lohnenden Motiven nicht. Entsprechend finden sich in den Internet-Auftritten der regionalen Zeitungen teilweise sehr umfangreiche Bildergalerien.  Als die Fotografin Vera Möllers von den Westfälischen Nachrichten Greven Hans Overveld mit seiner Douglas von 1912 fotografierte, haben auch wir auf den Auslöser gedrückt. Das Ergebnis steht links.

Hinter dem jeweiligen Zeitungstitel stehen die Bildergalerien der Ibbenbürener Volkszeitung, der Neuen Osnabrücker Zeitung, der Westfälischen Nachrichten und der Grevener Zeitung. Wir wissen nicht, wie lange diese Galerien bestehen. Wenn also ein Link irgendwann ins Leere läuft, sind wir für einen Hinweis dankbar. Natürlich war auch Thomas Visse vor Ort, der im AMC-Auftrag für unsere Teilnehmer die Erinnerungsfotos geschossen hat. Wer bewegte Bilder sucht, ist beim "AMC-Kameramann" Rudolf Schröder genau richtig. Er begleitet das Motorrad-Veteranen-Treffen seit Jahren und bietet die daraus entstandenen DVD für kleines Geld zum Kauf an. 

Arndt Ehlers (m.) aus Braunschweig hat die 28. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye gewonnen. Ibbenbürens stellv. Bürgermeisterin Angelika Wedderhoff und AMC-Vorsitzender Rolf Lehmann hängen ihm den Siegerkranz um. Zu den ersten Gratulanten gehörten Hans Schmidt (l.) und Paul Burghardt (r.) von der Gesamtleitung der Rallye. Arndt Ehlers gewinnt 28. Veteranen-Rallye

Der Sieger der 28. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye heißt Arndt Ehlers. Der 45-jährige Braunschweiger hatte auf den beiden insgesamt 23,63 Kilometer langen Wertungsprüfungen mit 0,754 Punkten das beste Ergebnis aller 320 gestarteten Motorräder. Ehlers fuhr eine D-Rad R9, Baujahr 1929. Zweiter wurde Walter Schenk aus Spenge auf einer Humber, Baujahr 1910, vor Bennie Lenting aus dem niederländischen Doetinchem auf einer Humber Tourer von 1913.>>Alle Ergebnisse der "Großen Ausfahrt"

Veteranenfahrgemeinschaft SSGM verteidigt Titel

Titel verteidigt: Die Mannschaftssieger bei der 28. Int. Ibbenbürener Motorad-Veteranen-Rallye kommen wieder aus Ostwestfalen. Walter und Monika Schenk aus Spenge, Hermann Maßmann aus Bohmte und Uwe Goedereis aus Löhne (v.r.) konnten ihr Vorjahresergebnis wiederholen und den Wanderpokal - eine gewichtige Schiffsglocke - mit nach Hause nehmen. Ibbenbürens stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Wedderhoff (l.) überreichte die Pokale an das Quartett, das unter dem Namen Veteranenfahrgemeinschaft SSGM antrat. Die Abkürzung steht dabei für die Anfangsbuchstaben der Nachnamen der vier Veteranensportler. >>Ergebnisse der Mannschaftswertung

Nur 0,82 Sekunden Abweichung für Jürgen Seidel 

Genauer geht es kaum: Ganze 0,82 Sekunden Abweichung von der Idealzeit, mehr nicht! Strahlender Sieger des Gleichmäßigkeitslaufes 2008 ist Jürgen Seidel aus Staitz in Thüringen. Mit seiner NSU OSL 201 hatte er bei den fünf Runden im Stadion Ost das beste Gefühl für die richtige Geschwindigkeit. Mit ihm freuen sich die AMC-Organisatoren Hans Schmidt (l.) Paul Burghardt (r.) und Rolf Lehmann (2.v.r.) >>Ergebnisse Gleichmäßigkeitslauf

Viggo für Helmut Hoffrogge

Der Viggo 2008 geht an Helmut Hoffrogge vom AMC Ibbenbüren. Der 43-Jährige aus Hörstel sucht in jedem Jahr mit seinem Team die Strecken für die Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye aus und achtet dabei darauf, dass die Parcours  sowohl landschaftlich schön sind als auch darauf, dass es dort möglichst wenig Linksabbieger, Stoppschilder oder gar Ampeln gibt. Für die ältesten Fahrer und Maschinen hat er ein Auge darauf, dass es so wenig Steigungen wie möglich gibt, an denen dann getreten werden muss. Doch so ganz wegzaubern kann er den Teutoburger Wald natürlich auch nicht. Der Viggo wurde 1992 gestiftet. Er erinnert an den Dänen Viggo Thomadsen, Gründungsmitglied des  Danmarks Veteran Motorcykleclub und bis zu seinem Tod 1992 Mitglied des Veteranen-Fahr­zeugverbandes (VFV). Er wird Frauen und Männer verliehen, die sich besonders um den Veteranen-Sport verdient gemacht und für Andere eingesetzt haben. Die Verkündung des aktuellen Preisträgers durch seine Vorgängerin Elke Meyer - die ihren Nachfolger ganz allein bestimmen konnte - wurde von den Teilnehmern der Veteranenrallye mit lang anhaltendem Beifall gewürdigt.

Programmheft ist umfangreicher und interessanter denn je

Doppelt so groß wie in der Vergangenheit war das diesjährige Programmheft zur Motorrad-Veteranen-Rallye. Es ist vom Format DIN A5 auf DIN A4 gewachsen. Mit 40 Seiten (nach alter Rechnung also 80 Seiten) ist es so umfangreich wie zuletzt im Jubiläumsjahr 2005. Das Programmheft wurde  komplett vom Pressebüro gm-press des AMC-Clubmitglieds Gregor Mausolf geschrieben und layoutet. Im Innern finden sich spannende Geschichten rund um die Rallye: Zum Beispiel die des Holländers Hans Overveld, der eine Douglas von 1912 komplett neu aufbaute. Oder die der Familie Holdermann aus Speyer, bei deren erster Ibbenbürener Rallye Uschi im sechsten Monat schwanger war. Sohn Marc ist inzwischen 16 Jahre alt und fährt zum ersten Mal selbst die beiden Ausfahrten am Samstag und Sonntag. Daneben enthält das Heft die Listen sämtlicher Starter.

Wer nicht an der Rallye teilnehmen konnte, hat jetzt noch die Möglichkeit, das Heft zum reinen Versandkostenpreis (Vorkasse!) unter info@amc-ibb.de  bestellen. 

 
 Berichte im Vorfeld der Veteranen-Rallye 2008

Älteste Maschine von 1898 nur im Stadion zu sehen

Zu einem Treffen von Historie und Moderne kommt es am Pfingstsonntag, 11. Mai, am Flughafen Münster Osnabrück: Hier ist zwischen 11.30 und 14.30 Uhr Europas größtes fahrendes Motorrad-Museum zu Gast: Die 28. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye. 350 historische Motorräder tuckern an diesem Tag durch das Münsterland – der allergrößte Teil von ihnen ist vor dem zweiten Weltkrieg gebaut worden. Die älteste Maschine auf der exakt 100,73 Kilometer langen Strecke ist eine Ariel von 1904. Sieben weitere Vehikel haben den 100. Geburtstag ebenfalls bereits hinter sich. Sie hören auf die klangvollen  Namen Auto-Fauteuil de Luxe, Progress, Neckarsulm, Phänomen, Zedel, Auto-Fauteuil und Alcyon. Mit der Startnummer 1 wird Vorjahressiegerin Monika Schenk auf die Reise durch das frühlingshafte Münsterland geschickt. >>mehr, >>Startliste Ausfahrten, >>Startliste Gleichmäßigkeitslauf.  

Die Strecke der 28. Veteranen-Rallye

Zum Flughafen Münster Osnabrück führt am Pfingstsonntag, 11. Mai, die Große Ausfahrt der 28. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye. Hier wird das erste Fahrzeug gegen 11.40 Uhr eintreffen. Die Teilnehmer machen eine eineinhalbstündige Mittagsrast und starten dann vor dem neuen Terminalgebäude auf den zweiten Teil der Strecke über Greven, Saerbeck und Riesenbeck zurück nach Ibbenbüren. Die "Einstellfahrt" am Pfingstsamstag bringt die Teilnehmer zum Kloster Gravenhorst in Hörstel. Ab 11.30 Ist dann die Mittagsrast wie immer auf dem Neumarkt in Ibbenbüren.

So kommt man zum Veteranen-Treffen

Den kürzesten oder schnellsten Weg zum Motorrad-Veteranen-Treffen gesucht?  Kein Problem. Mit map24.de bieten wir einen schnellen und präzisen Routenplaner zum Stadion Ost in Ibbenbüren (leider dauert mit langsamen Internetverbindungen der Seitenaufbau unakzeptabel lange, man sollte also DSL haben). Von den Autobahnabfahren Ibbenbüren (Ausfahrt 11) und Laggenbeck (Ausfahrt 12) wird die Strecke zudem dreisprachig ausgeschildert.  >>Routenplaner, >>Hotelliste, >>Google Map

Autostadt Wolfsburg unterstützt Motorrad-Veteranen-Treffen

Veteranenrallyes haben ein ganz spezielles System der Streckenausschilderung - eigentlich ganz einfach. Aber gerade wegen dieser Reduzierung auf ein Minimum haben viele Anfänger so ihre Schwierigkeiten. Wie war das noch gleich? Rechts? Links? Oder geradeaus? Die Autostadt Wolfsburg hat als Sponsor der Oldtimerfahrt "ADAC Trentino Classic" einen transparenten Aufkleber im Format 60x90 mm entwickelt, auf dem die Symbole abgebildet sind. Diesen Aufkleber stellt die Autostadt auch den Teilnehmern der 28. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye zur Verfügung. Wir sagen auch im Namen der 350 Fahrerinnen und Fahrern Danke. >>zur Autostadt

Vier Oldtimer zu verkaufen

Ernst Wohlleben war nach unseren Unterlagen nur einmal bei der Motorrad-Veteranen-Rallye in Ibbenbüren. Das war 2002. Doch daran erinnert er sich noch gerne. "Das Bild von der Rallye hängt über meinem Bett, dass ich mich noch darüber freuen kann", schreibt er uns. An eine Teilnahme sei mit seinen 83 Jahren nicht mehr zu denken, daher brauchten wir ihm künftig keine Ausschreibung mehr zu schicken. Der Oldtimerei ist Wohlleben weiter verbunden, und so hat er die Ausschreibung an seinen Stammtisch weitergegeben. Und dem AMC Ibbenbüren gab er zudem den Hinweis, dass er seine Oldtimer "für Zweiradfreunde anzubieten hätte". Es sind eine Victoria KR26 N von 1953, eine BMW 250 R 23 von 1939, eine UT 175 Sachs und eine Victoria Vicky III N von 1955. Wer sich dafür interessiert kann eine Mail an den AMC schicken - wir leiten sie dann an Ernst Wohlleben weiter. Telefonnummer oder gar Adresse werden hier bewusst nicht veröffentlicht. Es ist ein Grundprinzip des AMC, dass solche Daten nicht weitergegeben werden. Schließlich besitzen die Teilnehmer an der Veteranen-Rallye manches Schätzchen, auf das auch böse Buben ein Auge werfen könnten. Und noch ein Hinweis für ganz Clevere: Der Ernst Wohlleben, der im elektronischen Telefonbuch zu finden ist, ist der Falsche. Lasst also bitte diesen Mann in Ruhe. 

Flyer zur Motorrad-Rallye ist gedruckt
Er riecht noch ein wenig nach frischer Farbe: Der Flyer, mit dem der AMC für seine diesjährigen Oldtimer-Veranstaltungen wirbt. Neben der Motorrad-Veteranen-Rallye wird dort bereits die 4. NRW-Classic vorgestellt, die dieses Jahr am 28. September und damit erstmals ausschließlich an einem Sonntag stattfindet. Wer Interesse an dem Flyer für seinen Club, sein Oldtimer-Museum oder auch zur Auslage zum Beispiel in Geschäften im Münsterland hat, kann ihn unter info@amc-ibb.de beim AMC anfordern. Verteilt wurde der achtseitige Folder Ende März auch auf der Techno classica in Essen. 
"Junge" Oldtimer sind die Ausnahme

Unruhe in einem Internet-Forum: Einem Mitglied dort war aufgefallen, dass bei der Motorrad-Veteranen-Rallye 2008 laut Ausschreibung Motorräder bis 1978 zugelassen sind. "Das gibt der Veranstaltung doch den Todesstoß" befürchtet er. Keine Angst, wir begehen keinen kollektiven Selbstmord für Europas größtes fahrendes Motorradmuseum. Das Ibbenbürener Treffen gehört zum ADAC-Classic-Revival-Pokal. Und der ist für Oldies bis Baujahr 1978 ausgeschrieben. Daher haben wir das Reglement erweitert - allerdings nur für eingeschriebene Teilnehmer in dieser Pokalserie. Eine "Youngtimer-Rallye" ist also nicht zu befürchten. Gerade mal 30 der Fahrer im Revival-Pokal 2007 hatten mit Nachkriegsmaschinen genannt, sodass die Zahl der Nennungen aus diesem Kreis in Ibbenbüren nach unseren Schätzungen bei zehn bis 15 liegen dürfte. Bislang gibt es übrigens noch keine Anmeldungen von "jungen" Oldtimern, obwohl wir schon über 60 Nennungen vorliegen haben. Da laut Reglement die Startnummern nach Baujahr vergeben werden, starten die jüngsten Motorräder zuletzt. Diese Startnummernvergabe - im vorigen Jahr eingeführt - sorgt dafür, dass nach den schon jetzt vorliegenden Anmeldungen mancher Teilnehmer mit einer älteren Maschine anreist als 2007. Wir wollen wie in der Vergangenheit die ältesten und schönsten Motorräder in Ibbenbüren in Aktion zeigen und fördern dies zum Beispiel auch durch ein reduziertes Nenngeld. Aber ebenso wichtig ist es, neue Oldtimerfreunde in die große Motorrad-Veteranen-Familie einzuführen - und zum Einstieg haben die allerwenigsten ein fast 100 Jahre altes Motorrad.

 

 

 

27. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye 2007

Monika Schenk gewinnt Veteranen-Rallye

Zum ersten Mal hat eine Frau die Internationale Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye gewonnen. Bei der 27. Auflage von „Europas größtem rollenden Motorrad-Museum“ setzte sich Monika Schenk aus Spenge bei Bielefeld gegen rund 360 – meist männliche – Konkurrenten durch. Mit ihrer BMW R 2 von 1931 hatte sie auf den beiden insgesamt 23,91 Kilometer langen Gleichmäßigkeitsprüfungen eine Abweichung von 0,31 Sekunden von der Idealzeit. Sie lag damit knapp vor dem Niederländer Bert Izaks, der mit seiner Wanderer W 200 von 1925 das Optimum lediglich um 0,48 Sekunden verfehlte. Auf Rang 3 landete Hermann Maßmann aus Bohmte bei Osnabrück auf einer Harley Davidson, Baujahr 1925, mit einer Differenz von 0,69 Sekunden. Bester einheimischer Fahrer war Markus Grafe aus Westerkappeln. Er belegte im Gesamtklassement auf seiner Wanderer von 1918 den siebten Platz. Auch bei ihm war die Abweichung von der Idealzeit verschwindend gering: 2,20 Sekunden. Die Differenzen zu den Punkten in den Tabellen ergeben sich aus den Handicap-Faktoren. >>Gesamtergebnis >>Klassenergebnis >>Mannschaftsergebnis

Siegfried Quenzel fährt ganz gleichmäßig

Siegfried Quenzel hat den Gleichmäßigkeitslauf am Samstag, 26. Mai 2007, im Stadion Ost gewonnen - mit einer Abweichung von 0,39 Sekunden von der Idealzeit. Der 73-Jährige aus Rheinberg, der mit einer DKW Luxus von 1929 gestartet war, nahm den Preis zusammen mit seinem neunjährigen Enkel Vinzenz entgegen. Es gratulierten Ibbenbürens Bürgermeister Heinz Steingröver und Rallyeleiter Hanz Schmidt. Hier alle Ergebnisse des Gleichmäßigkeitslaufs. >>Gesamtergebnis >>Klassenergebnis >>Nationenwertung

In eigener Sache: Wir wollen noch besser werden

Die 27. Veteranen-Rallye war die erste mit einer neuen Rallyeleitung, nachdem Rolf Lehmann die Führung nach der Veranstaltung 2006 abgegeben hatte. Große Patzer hatte das neue Team wohl nicht, aber jede Veranstaltung kann noch besser werden - und das ist auch das Ziel. Daher hier die Bitte: Wer kritisieren muss, gerne. Wer Verbesserungsvorschläge hat, noch lieber. Und wer ein Lob loswerden möchte, her damit. Einfach eine Mail an die Rallyeleitung schicken. Wir freuen und drauf und werden jede Anregung sorgfältig prüfen.   

Motive, Motive, Motive - so weit das Auge reicht 

Die Veteranen-Rallye brachte mal wieder jeden Speicherchip eines Fotoapparates an seine Kapazitätsgrenze: Unzählige Motive warteten darauf, abgelichtet zu werden. Wir haben wie in den Vorjahren eine kleine Bildergalerie zusammen gestellt, die erstmals um kurze erklärende Bildunterschriften ergänzt ist. >>Bildergalerie

Auch Klaus-Werner Kahl, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins Riesenbeck - wir waren am Samstag am dortigen Landmaschinenmuseums zu Gast - hat kräftig auf den Auslöser gedrückt und sogar einen kleinen Bericht geschrieben. >>mehr

 

Zum Nachlesen: Vorberichte zur 27. Int.  Motorrad-Veteranen-Rallye

Die Strecke der 27. Internationalen Motorrad-Rallye führt durch den nördlichen Kreis Steinfurt und die Grafschaft Bentheim. Am Pfingstsonntag starten die ersten Fahrzeuge um 10 Uhr im Stadion Ost in Ibbenbüren, der letzte Oldtimer wird das Stadionrund gegen 11.15 Uhr verlassen haben. Ab 10.45 Uhr kommen die Veteranen durch Elte, fünf Minuten später durch Mesum. Am Haddorfer See wird das erste Fahrzeug um 11.17 Uhr erwartet. Nach dem offiziellen Zeitplan ist es um 11.47 Uhr im Kurpark Bad Bentheim, wo eine 90-minütige Mittagsrast vorgesehen ist. Zurück geht es über Schüttorf (13.31 Uhr), Salzbergen (13.48 Uhr), Rheine-Nord (14.05 Uhr) und Hörstel (14.32 Uhr) zum Motorradmuseum Ibbenbüren (ab 14.55 Uhr) und dann zurück zum Stadion Ost, wo die Fahrer ab 15.15 Uhr eintreffen. Wer die alten Schätzchen näher ansehen will, kann dies am besten am Samstagnachmittag ab 15.30 Uhr im Stadion Ost in Ibbenbüren machen. Für einen Eintrittspreis von nur 3 Euro gibt es auch ein 64-seitiges Programmheft mit vielen Informationen und einer kompletten Starterliste. Auch der  Zugang zum riesigen Fahrerlager und  zur Oldtimer-Auktion ist  enthalten.
Schon zum 19. Mal in Ibbenbüren zu Gast ist Claus Petersen aus Loxstedt. Zusammen mit seiner 104 Jahre alten Peugeot bildet er das älteste "Mensch-Motorrad-Gespann" des Treffens. Das Treffen der Über-Hundertjährigen

Baujahr 1898 - also 109 Jahre alt - ist die Cudell de Dion Bouton. Sie ist damit das älteste Fahrzeug beim 27. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Treffen. Doch das Dreirad ist nicht allein: 13 Motorräder gehören in diesem Jahr zum Kreis der Über-Hundertjährigen. Mit dabei ist auch die Peugeot von Claus Petersen aus Loxstedt (Foto links). Der 73-Jährige wird mit seinem 104 Jahre alten Motorrad die 125 Kilometer lange Strecke am Pfingstsonntag nach Bad Bentheim und zurück unter die Räder nehmen. >>mehr

Durch ein Spalier von Menschen fuhren die Teilnehmer nach der Mittagsrast 2006 am Alfsee.

Startnummern sind vergeben

Die Nennfrist für die 27. Internationale Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye ist abgelaufen. Daher konnte jetzt die Rallye-Leitung die Startnummern vergeben - streng nach dem neuen Reglement: zuerst nach Baujahr und dann nach Nennungseingang. Die Nennbestätigungen wurden noch am Freitag verschickt. Sie müssten also inzwischen bei allen Teilnehmern angekommen sein. Falls nicht - Mail genügt, wir prüfen das dann sofort. Falls jemand die Nennungsfrist verpasst haben, kann er noch auf ein freies (Rest-)Plätzchen hoffen. Niedrige Startnummern gibt´s dann aber sicher nicht mehr. Hier  die >>offizielle Startliste. Sie enthält auch alle Startnummern und ist damit für jedermann nachvollziehbar.. 

Auktionator Thomas Beneke bei der Versteigerung 2006

Auktionator Thomas Beneke bei der Versteigerung 2006

Wieder Versteigerung bei der Motorrad-Veteranen-Rallye

Nach dem großen Erfolg 2006 wird es auch in diesem Jahr eine große Versteigerung von Vorkriegsmotorrädern und Zubehör beim Motorrad-Veteranen-Treffen geben. Sie beginnt am Samstag, 26. Mai, um 13 Uhr im Festzelt. Die Versteigerungstücke können schon ab Freitagmittag begutachtet werden. Zudem wird es auch wieder einen umfangreichen Auktionskatalog geben. Dieser ist über die Internet-Seite des Auktionators Thomas Beneke zu beziehen. >>zur Versteigerung

So kommt man zum Veteranen-Treffen

Den kürzesten oder schnellsten Weg zum Motorrad-Veteranen-Treffen gesucht?  Kein Problem. Mit map24.de bieten wir einen schnellen und präzisen Routenplaner zum Stadion Ost in Ibbenbüren (leider dauert mit langsamen Internetverbindungen der Seitenaufbau unakzeptabel lange, man sollte also DSL haben). Von den Autobahnabfahren Ibbenbüren (Ausfahrt 11) und Laggenbeck (Ausfahrt 12) wird die Strecke zudem dreisprachig ausgeschildert. Die Wegweiser sind neu und wurden mit Unterstützung unseres Sponsors - der Tankstellenkette Westfalen AG (Münster) - erstellt. >>Routenplaner, >>Hotelliste

Trauer um Pascal Lenting, Gesamtssieger  2006 - Startnummer 1 bleibt frei

Mit Bestürzung hat der Automobilclub Ibbenbüren die Nachricht vernommen, dass der Gesamtsieger der Int. Motorrad-Veteranen-Rallye 2006, Pascal Lenting, gestorben ist. Er wurde am Samstag vor Ostern bei einem Unfall mit seine Ducati tödlich verletzt. Das teilte jetzt sein Freund Hans Overfeld mit. Pascal Lenting wurde nur 29 Jahre alt. Sieben Mal hatte er an der Ibbenbürener Veteranen-Rallye teilgenommen und 2006 mit seiner Humber Tourer R, Baujahr 1913, den Gesamtsieg geholt. Auch für die Veteranen-Rallye 2007 hatte Pascal Lenting, der im niederländischen Doetinchem – etwa 25 Kilometer von Arnheim entfernt  - lebte, bereits im Februar genannt. Das Mitgefühl des Automobilclubs Ibbenbüren und aller Veteranen-Freunde gilt seiner Familie. Die Startnummer 1 - die üblicherweise der Vorjahressieger erhält -  wird in diesem Jahr im Gedenken an Pascal Lenting nicht vergeben. >>Digitales Kondolenzbuch

Große Tour am Pfingstsonntag führt nach Bad Bentheim

Die große Ausfahrt der 27. Motorrad-Veteranen-Rallye führt am Pfingstsonntag nach Bad Bentheim. Mittagsrast wird im dortigen Kurpark sein. Entsprechende Vereinbarungen traf der AMC-Vorstand jetzt mit der Kurverwaltung und dem Leiter des Kurhaus-Hotels. Die kleine Einstellfahrt am Samstag ist nach Riesenbeck geplant. Auf dem Rückweg ist die jährliche Mittagspause auf dem Neumarkt in Ibbenbüren  und um 15.30 Uhr wird der Gleichmäßigkeitslauf im Stadion Ost in Ibbenbüren gestartet.

 

 

 26. Internationales Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Treffen 2006

Tolle Veteranen-Rallye

Deutlich mehr Zuschauer als in den Vorjahren hatte die 26. Internationale Ibbenbürener Motorrad-Rallye. Da das Wetter mitspielte, war auch die Stimmung unter den vielen hundert Teilnehmern hervorragend. Gesamtsieger der Tour wurde Pascal Lenting aus Doetinchem (NL) auf einer Humber Tourer R, der mit nur 3,85 Sekunden Abweichung die beiden Gleichmäßigkeitsprüfungen über 10,2 und 13,6 Kilometer absolvierte. Hier ein Bericht, den unser Verkehrsreferent Gregor Mausolf für die örtliche Tageszeitung geschrieben hat. >>mehr

Kam eigens aus Australien: Row Collingwood auf einer NUT Sports

Alle Ergebnisse zum Herunterladen

Er ist der Meister der Zahlen: Carsten Winkler aus Oelde. Zusammen mit seinem Team hat er bereits zum dritten Mal die Zeitnahme und Auswertung der gesamten Motorrad-Veteranen-Rallye gemacht. Wie gewohnt liefert er noch am selben Abend die Ergebnisse für die Siegerehrung im Festzelt und nur einen Tag später alle Zahlen in kompakten PDF-Dateien zum Herunterladen. Wer beim Öffen mit Doppelklick Schwierigkeiten hat, sollte die rechte Maustaste drücken und die gewünschten Dateien mit "Ziel speichern unter" auf die eigene Festplatte laden.

>>Gesamtergebnis Ausfahrt, >>Klassenergebnisse Ausfahrt, >>Mannschaftswertung, >>Nationenwertung, >>Gesamtergebnis Gleichmäßigkeitslauf, >>Klassenergebnisse Gleichmäßigkeitslauf

Stehende Ovationen für Rolf Lehmann

Mit stehenden Ovationen wurde am Sonntagabend AMC-Vorsitzender Rolf Lehmann gefeiert. Er hatte 15 Jahre lang die Motorrad-Veteranen-Rallye geprägt und sie zu Ihrer heutigen Bedeutung geführt. Der 66-Jährige begründete den Rücktritt von der Spitze der Rallye mit seiner angeschlagenen Gesundheit und den zahlreichen anderen Ehrenämtern die er ebenfalls bekleidet. Er wisse aber, dass das Motorrad-Treffen von der hervorragenden Mannschaft weiter geführt werde, die in bislang schon unterstützt habe.

Bildergalerien

Die Vielfalt des Motorrad-Veteranen-Treffen zu zeigen, ist nahezu unmöglich. Wir müssen uns leider auf wenige Bilder beschränken, die wir in einer Galerie zusammengefasst haben. >>mehr Auch der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat auf seiner Hompage eine Bildergalerie über das Motorrad-Veteranen-Treffen 2006, die Fotograf Christian Geuenich am Freitag erstellt hat. >>mehr, >>Fotos aus 2005

großes Bild / large picture

Große Oldtimer-Versteigerung beim Motorrad-Veteranen-Treffen 
2006 gab es im Rahmen des Internationalen Motorrad-Veteranen-Treffens Ibbenbüren auch eine Versteigerung von historischen Motorrädern (bis etwa Baujahr 1939) sowie Zubehör. Dazu ist  Auktionator Thomas Beneke (Foto) mit einem 17-köpfigen Team nach Ibbenbüren gekommen. Die Auktion fand am Samstagnachmittag im Festzelt im Stadion Ost statt. Besichtigt werden konnten die Versteigerungsangebote bereits den ganzen Freitag über. Neben der Versteigerung gab es am Samstag auch einen kleinen, interessanten Teilemarkt für Vorkriegmaterial. Wegen des großen Erfolges wird es 2007 eine Neuauflage der Auktion geben.  >>Zur Homepage des Auktionators

 

25. Internationales Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Treffen 2005
 

Ergebnisse des Motorrad-Veteranen-Rallye 2005:

Das größte Motorrad-Veteranen-Treffen Europas – vielleicht sogar weltweit – sprengte im Jubiläumsjahr alle Rekorde. Rund 430 Fahrer und Fahrerinnen aus zwölf Nationen nahmen an der  25. Internationalen Ibbenbürener-Motorrad-Veteranen-Rallye am Pfingstwochenende teil. Neben Deutschland kamen Oldtimer-Freunde aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Schweiz, Norwegen, Österreich, Großbritannien, Kroatien, Niederlande, Schweden und Luxemburg in die Bergmannsstadt am Teutoburger Wald. Ergebnisse:

Gleichmäßigkeitslauf, Klassenwertung beim Gleichmäßigkeitslauf, Slalom, Große Ausfahrt, Klassenwertung bei der Großen Ausfahrt,  Mannschaftswertung,

 

1200 Kilometer Anreise:
Aus Hokkasen - noch ein ganzes Stück hinter Oslo - reiste Per Erik Orfeldt Olsen zu Europas größtem Motorrad-Veteranen-Treffen nach Ibbenbüren. Stolze 1200 Kilometer musste der Vorsitzende des norwegischen Motorrad-Veternanen-Verbandes (4000 Mitglieder) mit seiner Henderson  zurücklegen. Doch die Fahrt hat sich gelohnt, auch wenn Olsen gleich am Samstag einen Motorschaden zu beklagen hatte. Seine Eindrücke aus Ibbenbüren hat Olsen auf seiner eigenen Homepage festgehalten. Ein netter Text auf Englisch, verbunden mit zahlreichen tollen Bildern. >>Zur Internetseite von Per Erik Orfeldt Olsen

 

Kalt aber nahezu trocken:
Ohne größere Probleme ist das Jubiläums-Motorrad-Veteranen-Treffen über die Bühne gegangen. Die meisten Teilnehmer waren wieder voll des Lobes über die perfekte Organisation, die ein Markenzeichen des AMC Ibbenbüren ist. Das Wetter spielte relativ gut mit: Es blieb nahezu durchgehend trocken, war aber recht kalt. Ein besonderen Spaß für die Zuschauer gab es, als Horst Bork mit seiner Phoenix von 1904 Ibbenbürens stellvertretende Bürgermeisterin Gisela Köster (Foto) im Vorsteckwagen zwei Runden durchs Stadion Ost chauffierte.

Zur Bildergalerie, Ergebnisse

 

Dank an THW-Jugendgruppe:

Seite 25 Jahren gibt es die Internationale Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye, und  bereits seit der ersten Veranstaltung ist die Jugendgruppe des Technischen Hilfswerkes Ibbenbüren  an der Durchführung beteiligt. Für die 25 Jahre treuer Hilfe bedankten sich jetzt der Vorsitzender des AMC, Rolf Lehmann (M.), und Geschäftsführer Manfred Rethmann (r.). Das THW bekam einen Ehrenpreis überreicht. Zudem gab es für jeden Jugendhelfer zur Erinnerung ein T-Shirt "25 Jahre Motorrad-Veteranen-Rallye-Ibbenbüren".


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