Norman Geisler zum Auftakt Fünfter

AMC-Fahrer startete beim Slalom in Witten erstmals mit eigenem Auto

Norman Geisler vom Automobilclub Ibbenbüren im ADAC hat in Witten seinen ersten Slalom mit seinem neu aufgebauten Opel Kadett C Coupe 2.0 8V, Baujahr 1978, bestritten. Nach drei lehrreichen und vor allem erfolgreichen Jahren in der Nachwuchsförderung des ADAC Westfalen, dem ADAC-Youngster-Slalom-Cup, konnte er an die bisherigen Erfolge anknüpfen.

Schauplatz war der Parkplatz des Möbelhauses Ostermann in Witten. Norman Geisler kam hoch ambitioniert in der Ruhgebietsstadt an. Die Ansprüche hinsichtlich des Ergebnisses waren dagegen bescheiden: Er wollte das Auto erstmals im Renneinsatz kennen lernen und ausprobieren, wie es in welcher Fahrsituationen reagiert. Der AMC-Fahrer startete in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge und fuhr mit konventionellen Straßenreifen, wogegen die Konkurrenz mit geschnittenen Slicks an den Start ging. Im Trainingslauf fuhr der Ibbenbürener eine schon gute Zeit von 1:10,40 Minuten. In den beiden Wertungsläufen konnte er  noch deutlich zulegen und fuhr fehlerfrei 1:08,15 und 1:05,78 Minuten und ließ sogar den 380 PS starken Porsche GT3 RS hinter sich.

Das Zwei-Liter-Opel Aggregat litt jedoch unter Problemen an der Zündanlage. Dadurch hatte der Motor  im mittleren Drehzahlbereich zu wenig Leistung. So kam Norman Geisler nicht über einen fünften Platz hinaus. „Der Motor ist neu und hat gerade mal 800 km gefahren, da muss man immer mit Problemen rechnen“, so Geisler.

Am 22. Juni startet der nächste Lauf im sauerländischen Rüthen, bis dahin sollen alle technischen Probleme behoben sein.